Teil 3 - Die beliebtesten Opelmodelle der letzten 20 Jahre

opelfan 27. April 2008

Auf der Basis des Opel Corsa B entstand 1994 das Sportcoupé Opel Tigra, welches ebenfalls bis 2000 produziert wurde. Der Tigra war 3.992 mm lang, 1.604 mm breit und 1.340 mm hoch. Ohne Ballast wog er 980 bis 1.075 kg. Zu diesem Modell gab es zwei Motoren: einen 1,4-Liter-Motor mit 90 PS und einen 1,6-Liter-Motor mit 106 PS. Diese wurden 1995 durch den Tigra V6 ergänzt, der mit einem 3,0-Liter-Sechszylinder und satten 210 PS aufwartete.
Der Opel Cosa C wurde von 2000 bis 2006 gebaut. Er besaß eine Höhe von 3.839 mm, eine Breite von 1.646 mm, eine Höhe von 1.440 mm sowie einen Radstand von 2.491 mm. Sein Leergewicht betrug zwischen 980 und 1.155 kg. Seine Motorisierung reichte vom klassischen 1,0-Liter-Motor mit 58 PS bis zum 1,8-Liter-GSI-Motor mit 125 PS. Ab 2001 kam auch ein Dieselmodell mit 1,7 Litern und 75 PS dazu. Ein Facelift beim Corsa C fand 2003 statt.

Der Opel Tigra Twin Top B basiert auf dem Opel Corsa C und ist ein Sportcabriolet. Seit 2004 wird er in Frankreich bei der Firma Heuliez gefertigt. Er ist 3.921 mm lang, 1.685 mm breit, 1.364 mm hoch und kommt auf ein Leergewicht von 1.235 kg. Ausgeliefert wird er als ein Zweisitzer-Modell mit versenkbarem Stahldach. Das Dach wird nicht komplett im Kofferraum versenkt, sondern hinter den Sitzen. Dadurch hat man selbst bei geöffnetem Dach einen relativ geräumigen Kofferraum von 250 l Fassungvermögen, welches bei geschlossenem Dach 440 l beträgt. Hinter den Sitzen befindet sich ein weiteres staufach, welches 70 l fässt.
Der Opel Kadett E, welcher als Kompaktwagen schon etwas imposanter war als seine Verwandten in der Kleinwagenklasse, wurde von 1984 bis 1991 konstruiert, als Cabriolet sogar bis 1995. Insgesamt wurden 3.779.289 Kadett E gebaut. Es gab vier Karosserieformen: eine Limousine mit Schrägheck als Drei- oder Fünftürer, einen Kombi (Caravan) mit drei oder fünf Türen, ebenfalls erhältlich war er als Lieferwagen mit drei oder fünf Türen aber ohne hintere Seitenscheiben. Außerdem gab es den Kadett E zwischen 1985 und 1991 als Stufenheck mit vier Türen und als Cabriolet zwischen 1987 und 1993. Seine Länge betrug 3.998 mm, seine Breite 1.663 mm und die Höhe 1.400 mm. Er brachte ein Leergewicht von 885 kg auf die Waage.

1991 wurde der Opel Kadett E vom Opel Astra F abgelöst. Er wurde bis 1998 konstruiert und erhielt 1994 ein Facelift. Der Name "Astra" kam zustande, da sich Opel in den 1990er Jahren entschlossen hatte, bei Modellwechseln die Namen seiner Wagen durch Kunstnamen zu ersetzen, welche mit "a" aufhörten. Weitere Beispiele sind der Opel Omega, Vectra und Calibra. Kunden assoziierten mit dem Namen "Opel Astra" bei Umfragen häufig Themen wie Weltall oder Raumfahrt. Vor dem Facelift von 1994 gab es eine große Rückrufaktion des Astra F, da dieser große Mängel am Tank und übermäßigen Rostbefall aufwies. Dies wurde 1994 mit einem neuen Tank und verbessertem Rostschutz aufgebessert und bescherte dem Astra großen Erfolg.

Mit dem Opel Astra G von 1998-2004 bekann ein Kampf mit dem VW Golf V um den Platz als meistverkauftes Volumenmodell, der sich sogar auf den Opel Astra H übertrug. Der Astra G war 4.110 mm lang, 1.709 mm breit, 1.425 mm hoch und zwischen 1.187 und 1.375 kg schwer. Sein Nachfolger, der Astra H, wird seit 2004 konstruiert. Seine Höhe wuchs von 4.249 auf 4.515 mm an, seine Breite betrug 1.804 mm, die Höhe zwischen 1.435 und 1.500 mm. Der Radstand beträgt zwischen 2.614 und 2.703 mm und das Leergewicht zwischen 1.210 und 1.613 kg. Er wurde generalüberholt und erhielt ein vollkommen neues Design. Erhältlich ist der Opel Astra H mit einem elektrischen Kontrollsystem für das Fahrwerk (ISP) und optionalem adaptiven Kurvenlicht. Für diese und weitere Sicherheitsmaßnahmen erhielt er von der Verbraucherschutzorganisation EuroNCAP 5 von 5 möglichen Sternen und damit die Bestaszeichnung.

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